{"id":973,"date":"2021-09-05T10:09:24","date_gmt":"2021-09-05T08:09:24","guid":{"rendered":"http:\/\/www.sport-planer.de\/tri-team\/?p=973"},"modified":"2022-04-05T21:31:42","modified_gmt":"2022-04-05T19:31:42","slug":"oeztaler-radmarathon-2021-238-km-mit-5500-hoehenmetern","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.tri-team.de\/triteam2022\/oeztaler-radmarathon-2021-238-km-mit-5500-hoehenmetern\/","title":{"rendered":"\u00d6ztaler Radmarathon 2021 &#8211; 238 km mit 5500 H\u00f6henmetern"},"content":{"rendered":"<p>F\u00fcr \u00d6tzi, wie man den \u00d6tztaler Radmarathon umgangssprachlich nennt, hat sich unser Triathlet <strong>Alexej Markov<\/strong>&nbsp; noch 2020 angemeldet.<\/p>\n<p>Das Rennen wurde aber wir viele anderen aufgrund der Pandemie auf 2021 verschoben und sollte nun am 29.08.21 stattfinden.<\/p>\n<p>Schon vor ein paar Wochen vor dem Start werden die Wetterprognosen durchst\u00f6bert und es wird dar\u00fcber in den Foren und auf Facebook viel diskutiert.<\/p>\n<p>Dann kam die Meldung, dass die Strecke wegen dem Felssturz auf der Stra\u00dfe zwischen \u00d6tz und Ochsengarten auf dem Weg nach K\u00fchtai ge\u00e4ndert werden muss. So die Ersatzstrecke sollte weiter unten nach Haiming gehen und von dort aus \u00fcber Haimingerberg und Sattele nach K\u00fchtai, was zus\u00e4tzlich 10 km und 250 Hm bedeutet w\u00fcrde. Daf\u00fcr wurde die Startzeit um 15 Minuten fr\u00fcher. Die Durchfahrtzeiten (also Zeitlimits) gleich bleiben sollen. Was bestimmt die Aufregungen unter denen, die ohnehin gegen die Limits k\u00e4mpfen, ausl\u00f6sen sollte.<\/p>\n<p>Die Wetterberichte haben nichts Gutes versprochen: kalt und nass am Start, eventuell Schnee und Schneeregen an den P\u00e4ssen. Das hat sehr wahrscheinlich dazu gef\u00fchrt, dass dieses Jahr ca. 1300 Teilnehmer gar nicht gestartet sind (und nicht ins \u00d6tztal angereist). Das finde ich gemein, weil es immer wieder viele Leute gibt, die gerne starten m\u00f6chten, haben aber keinen Startplatz bekommen (ja, die Startpl\u00e4tze werden verlost, und man braucht etwas Gl\u00fcck).<\/p>\n<p>Am Sonntagmorgen war er kalt aber \u00fcberraschenderweise trocken. Also um 5:45 Uhr bin ich zur Startaufstellung gefahren und ca. 35 Minuten vor dem Start stand ich genau 1000 m vor der Startlinie (also mitten des Pulkes).<\/p>\n<p>Die Abfahrt \u00fcber \u00d6tz nach Haiming lief unproblematisch. Dann kam der fast 10 km lange Anstieg mit 10% Schnitt zum Sattele, kurzes flaches St\u00fcck an Ochsengarten und weiter 8 km hoch nach K\u00fchtai. Auf der Auffahrt war es viel los, und man musste immer konzentriert bleiben und sorgf\u00e4ltig \u00fcberholen, da Leute immer wieder langsamer wurden.<\/p>\n<p>So bin ich nach K\u00fchtai angekommen, die Wasserflaschen an der Labestation aufgef\u00fcllt, die Regenjacke und die Handschuhe angezogen. Es war doch frisch oben (knapp \u00fcber dem Gefrierpunkt), aber Gott sei Dank trocken.<\/p>\n<p>Nach K\u00fchtai kam die schnelle Abfahrt nach Innsbruck und weiter relativ flach nach Brenner zur Labe und runter nach Sterzing. Immer wieder trocken, erstaunlich!<\/p>\n<p>Der Anstieg zum Jaufenpass ist zwar lang (15 km), ist aber konstant (7,5%). Oben wieder die Flaschen aufgef\u00fcllt, warme und windfeste Klamotten angezogen (es war richtig kalt oben) und weitergefahren.<\/p>\n<p>Die Abfahrt von Jaufenpass nach St. Leonhard ist teilweise technisch, aber auch sehr schnell und unproblematisch (es w\u00e4re doch anders, wenn es nass gewesen w\u00e4re).<\/p>\n<p>Und erst jetzt beginnt der \u00d6tzi, ab dem 180 km. Der Anstieg nach Timmelsjoch: 28 km und 1800 Hm.<\/p>\n<p>Die Auffahrt kann man auf drei Teilen teilen: 14 km mit steilen Abschnitten, im Schnitt 7%, 4 km flach 2% bis zur Labestation und noch 10 km mit 7% Schnitt.<\/p>\n<p>Am Anfang des Anstieges war es bei den +22 Grad in Italien sehr hei\u00df und sonnig. Aber je h\u00f6her desto k\u00e4lter wurde es.<\/p>\n<p>Oben angekommen hat es angefangen zu scheinen und zu regnen. 0 Grad. Aber schon egal. Wieder Winterklamotten drauf und ab in die Abfahrt. Die nassen Stra\u00dfen, Regen, beschlagene Brille mit kaum Durchsichtigkeit und allgemeine M\u00fcdigkeit und Konzentrationsverlust haben daf\u00fcr gesorgt, dass man relativ langsam aber ganz bewusst sicher abf\u00e4hrt.<\/p>\n<p>So nach 10:57 nach dem Start bin ich nass, kalt und gezittert aber \u00fcbergl\u00fccklich ins Ziel gekommen.<\/p>\n<p>Fazit:<\/p>\n<p>Wetter an sich war gar nicht so schlimm, wie man es sich vorgestellt hat: man h\u00e4tte einfach schneller unterwegs sein sollen um komplett trocken zu bleiben.<\/p>\n<p>Perfekt organisierte Veranstaltung, Laune und Unterst\u00fctzung auf der Strecke ist brutal.<\/p>\n<p>Es war ein tolles Erlebnis! \u00d6tzi, ich komme wieder!<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>F\u00fcr \u00d6tzi, wie man den \u00d6tztaler Radmarathon umgangssprachlich nennt, hat sich unser Triathlet Alexej Markov&nbsp; noch 2020 angemeldet. 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