Robin Kies über seine allererste Mitteldistanz:
Am 19. April war es so weit: mein erster Start beim IRONMAN 70.3 in Valencia. Die Mischung aus Vorfreude und Respekt vor der Distanz war definitiv da – schließlich standen 1,9 km Schwimmen, 90 km Radfahren und ein Halbmarathon auf dem Plan. Mit einer Zielzeit von 5:45 Stunden bin ich ins Rennen gegangen – ambitioniert, aber realistisch.
Schwimmen – ausbaufähig
Gestartet wurde am Strand von Malvarrosa – also direkt ins offene Meer. Mein Plan waren 40 Minuten, am Ende wurden es 47. Nicht ganz das, was ich mir vorgestellt hatte. Ich kam nicht richtig in meinen Rhythmus und musste immer wieder die Linie korrigieren. Trotzdem: ruhig geblieben, durchgezogen und ordentlich ins Rennen gestartet.
Radfahren – das lief!
Auf dem Rad lief es dafür richtig gut. Ziel: unter 3 Stunden. Ergebnis: 2:41 Stunden. Die flache Strecke war perfekt, um konstant Druck zu machen. Verpflegung hat gepasst, Beine waren gut – so darf sich das anfühlen. Definitiv der stärkste Part des Tages.
Laufen – hinten raus wird’s hart
Der Halbmarathon zum Schluss war dann – wenig überraschend – der härteste Teil. Ziel war es, unter 2 Stunden zu bleiben. Mit 1:59:30 hat das auch ganz knapp geklappt. Die ersten Kilometer liefen noch locker, aber dann wurde es zäh. Da hieß es: dranbleiben und nicht nachgeben.
Finish – einfach nur starkes Gefühl
Am Ende stand eine Gesamtzeit von 5:42 Stunden auf der Uhr – also sogar unter meiner geplanten Zeit. Der Zieleinlauf war entsprechend ein richtig besonderer Moment.
Fazit
Klar, beim Schwimmen ist noch Luft nach oben. Aber insgesamt bin ich sehr zufrieden mit meinem ersten 70.3. Vor allem Rad und Lauf haben richtig gut funktioniert – und genau das nimmt man mit.
Und lange Zeit zum Ausruhen bleibt nicht: Die nächste Mitteldistanz ist schon gebucht. Am 31. Mai geht’s beim IRONMAN 70.3 Kraichgau wieder an den Start – dann hoffentlich mit ein paar Minuten weniger im Wasser 😉
Ein großes Dankeschön an alle, die mich unterstützt haben!
